Tätigkeitsfelder

Coaching / Supervision / Beratung / Intervision / Fallintervision /  wingwave

Grundsätzlich ist jeder Mensch einzigartig und hat sein eigenes Modell. Metaprogramme sind übergeordnete Programme (Kontrollinstanzen), die steuern, welche Informationen aus der unbewussten Wahrnehmung den Weg in unser Bewusstsein finden. Da sie festlegen, worauf wir achten, bestimmen sie typische Muster im Denken eines Menschen. Metaprogramme sind Teil unserer unbewussten Filter. Metaprogramme werden aufgrund unserer Erfahrung und Lernprozess geprägt.

Coaching:

Das S.C.O.R.E. – Modell (S ymtom C ause O utcome R essource E ffekt) – Model kommt zur Anwendung um mit den Kunden die passende NLP-Struktur zu bestimmen. Ich arbeite primär mit NLP-Strukturen, wie zum Beispiel: Time Line, Change History, Gestaltungsebene, Zielbestimmung, Metamodell der Sprache und Miltonmodel /Metaphern. Aus der untenstehender S.C.O.R.E.- Tabelle können Sie ein Teil der NLP-Strukturen und das strukturierte Coaching entnehmen 

 
Methode Symtom Cause  Outcome Ressource Effekt
Time Line,
Change History
Unerklärliches anhaltendes negatives Gefühl, unerwünschte Reaktionen  Vergangene negative Erfahrung, Ressource fehlte, negative Prägung Stärken der Identität Versöhnung mit der Vergangenheit  Positive Lebenserfahrung, Dissoziation, Psychogeographie erkennen und neu ordnen, Dialog Innere Unabhängigkeit Harmonie, freigesetzte Energie, Auf-bereitung der eigenen Biografie 
Gestaltungsebene  Persönliche Inkongruenz: «Ich tue etwas, was für mich nicht stimmt» Konflikt zwischen Persönlichkeitsebenen; Unbewusstsein, Fremdbestimmung  Kongruenz, Lernmöglichkeiten erkennen Entwickeln der Ebenen, stimmiger Neuentwurf, Sinn und Werte  Ganzheitlichkeit, klares Verständnis der Persönlichkeit 
Zielbestimmung Ziellosigkeit, Unklarheit, Unentschlossenheit, Wendezeit, Neugier Es ist noch kein Wunsch da; mangelnde Motivation   Zukunftsorientierung, lohnenswertes Ziel; Zielmagnetismus Ahnung, Wünsche, hirngerechtes Denken, Imagination, tun als ob Zielmagnetismus, Lebensfreude, Erfüllung
Metamodell der Sprache Diffuse Beschreibung, gestörte Kommunikation Tilgung, Verzerrungen, Generalisierungen, Trancezustand  Präzisieren, fokussieren, aufwecken  Von der Oberflächenstruktur zur Tiefenstruktur, sinnvolle Fragen  Klarheit Bewusstwerden realitätsnah
Miltonmodell, Metaphern Zu schmerzhafter Problemzustand, verborgenes Wissen, Stress Zu stark im Detail verhaftet; kopflastig, Kreativitätsmangel  Neues Empfinden, kreative Lösungen, Entspannung Vage Sprache, Symbole, Geschichten; Intuition, Milton Erickson  Entspannung, Kontakt mit anderem Bewusstsein als Quelle
  

 
Supervision:

In meine Zertifikatsarbeit zum Supervisor / Coach BSO befasste ich mich mit dem Thema, wie der Mensch in seinem Handeln beeinflusst wird. In Supervisionssitzungen spiegeln die Kunden ihr Handeln und können dadurch über eine Reflektion die ausgeführte Handlung besser verstehen und einordnen. Anstehende Entscheide, Anpassungen in Ihrem Berufsleben aus einem anderen Blickwinkel sehen und mehr Sicherheit oder, ein Verwerfen mit besten Wissen und Gewissen in Ihrem Handeln erlangen.

Meine Grundgedanken:

Menschen können nur einer bestimmten Anzahl von Einzelinformationen, die von aussen auf sie zukommen, gleichzeitig Beachtung schenken. Reize werden also in hohem Ausmass gefiltert. Wie Menschen die Welt erleben, ist also primär ein Resultat des Ausmasses und der Art und Weise, wie sie Informationen filtern, d.h. welche Dinge sie Beachten und wie sie sie verarbeiten. Wahrnehmungsfilter oder Metaprogramme, die Menschen einsetzten, um die Komplexität der „objektiven“ Umwelt zu reduzieren und für sie praktikable interne Repräsentation der Welt aufzubauen, werden jedoch nicht einheitlich benutzt. Menschen unterscheiden sich in der Art ihrer Metaprogramme. Gemeinsam ist ihnen nur, dass diese Wahrnehmungsfilter weitgehend unbewusst wirken.

Mit den unterschiedlichen Wahrnehmungsfiltern ist es jedoch nicht nur die „Welt“, in denen Menschen leben, verschieden. Wie Menschen die Welt unterschiedlich wahrnehmen und erleben, so verschieden ist auch ihre Art und Weise, sich auf diese zu beziehen und in ihr zu handeln. Aus diesem Grund erhalten Wahrnehmungsfilter den Charakter von Grundelementen der Persönlichkeit, d.h. Formen, in denen Menschen Ihre Identität ausbilden, und Methoden, diese Identität aufrechtzuerhalten.

Ich bin überzeugt, dass der Mensch stetig mit den Regulatoren «hinzu» und «weg von» unbewusst arbeitet. Hat der Mensch Interesse an einem Thema oder einer Sache, geht er diesem/dieser nach. Er benötigt eine Motivation. Die Regulatoren «hinzu» bez. «weg von» erscheinen also in meiner Landschaft als gegeben. Wenn der Mensch sich zu einem Thema einer Sache «hin» bewegt oder ein Interesse in ihm geweckt wird, geht er von einem anderen Thema, einer Sache bzw. einem Interesse weg. Sei die Zeitspanne noch so kurz. Die zwei Regulatoren schwingen immer mit. Nun stellt sich die Frage, ob er fremd- oder selbstbestimmend ist. Eine hohe Selbstbestimmung führt zu einer höheren Zufriedenheit und Entspannung. Der Mensch kann sich besser auf eine Arbeit und ein Thema fokussieren. Frustrationen und Aggressionen gehen zurück, dies hat auf die Umgebung einen Einfluss, die Eigen- und Sozialkompetenz steigt und kann gestärkt werden.

Es gibt Menschen, die benötigen eine gewisse Fremdbestimmung. Was beinhaltet Fremdbestimmung? Das sind verschiedene Faktoren wie Zeit, Umstände, Kontext, Gesellschaft, Freundes- und Familienkreis, Ethik, Kultur, Glaube, Glaubenssätze, Lebensskript, Szenarium und Reizhunger.

Wie ist es mit der Selbstbestimmung? Glaubenssätze, Gestaltungsebene, Selbstbild, Selbstbestimmung. Nun, es kann auch den Kontext geben, dass er von der Selbst- wie auch von der Fremdbestimmung reguliert wird. Das Lebensskript Szenarium hat den Menschen geprägt. Er stellt nun fest, dass er mit dem Erlebten nicht zurechtkommt, damit nicht bzw. schlecht leben kann. Ist er jetzt fremd- oder selbstbestimmt?

Mittels der Zeitachse kann ich aufzeigen, in welchen Abständen ein Thema immer wieder aktuell wird. Auch die Intensität des Themas hat auf die Schnelligkeit der Bearbeitung des Themas einen Einfluss. Benötigt ein Thema wenig Ressourcen, kann eine lange Zeitspanne vergehen, bis der Ressourcenverbrauch ansteigt und das Thema gelöst werden muss. Dann dreht sich die Zeitspirale schneller. Je stärker das Thema wirkt, desto schneller dreht sich die Zeitachse. Die Regulatoren spielen in diesem Kontext keine Rolle.

Wingwave-Coaching

Was bedeutet der Name wingwave?

Der Flügelschlag eines Schmetterlings, so heisst es sinngemäss, kann auf der anderen Seite der Erde das ganze Klima ändern. Die grosse Wirkung mit dem kleinen Auslöser kann nur gelingen, wenn der «wing» punktgenau an der richtigen Stelle schwingt. Maximaler Coaching-Nutzen mit minimalem, präzisem Methodeneinsatz lautet daher die Philosophie unserer Kurzzeit-Coachingmethode, die erstaunlich rasch ein positives Emotions-Klima in der Erlebniswelt des Menschen schaffen kann. Das meint der Wortteil «wing». Der Wortteil «wave» hat als der Namenspaten den englischen Begriff «brainwave», was soviel heisst wie «Geistesblitz», «Einfall» oder «tolle Idee». Diese «brainwaves» werden durch wingwave-Coaching punktgenau ausgelöst, um den Menschen mit den leistungsstärkender Zielenergie und emotionaler Balance zu «beflügeln»

Anfang der 1990er-Jahre entwickelte die amerikanische Psychotherapeutin Francine Shapiro die bewusst eingesetzten schnellen Augenbewegungen zur eigenständigen Methode für die Behandlung von posttraumatischem Stress und gab ihr den Namen EMDR: Eye Movement Desensitization an Reprocssing. Obwohl in seiner Anwendung scheinbar so einfach, zählt EMDR heute weltweit mit zu den effektivsten und am besten beforsten Psychotherapiemethoden bei posttraumatischen Belastungsstörungen.

Die 12 Prozess-Schritte der wingwave-Intervention:

1. die inhaltliche Vorbereitung F 2. Myostatiktest
(Muskeltest, Kalibrierung) F 3. Einbau von Sicherheit F 4. Thema nennen und Fokus etablieren F 5. eine blockierende Ich-Kognition finden F 6. eine positive Kognition benennen F 7. die emotions- oder Soma-Qualität benennen F 8. bei systemischen Themen «Ich habe den Stress «/» ein Gegenüber hat den Stress (Spiegelneuronen-Stress testen) F 9. Skalierung der subjektiven Berührtheit und Bodyscan F 10. die Intervention F 11. Aussagen: «die Ausgangssituation ist in Ordnung» und «das ganze Thema ist jetzt in Ordnung» F 12. kognitiver-Check, positiver Body-Scan und Future Pace.

Quelle wingwave Texte: Buch wingwave-Coaching von Cora Besser-Siegmund & Harry Siegmund

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